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Death road, bolivia by neelzito
September 7, 2006, 1:52 pm
Filed under: Bolivia, Traveling, video, Weirdos

Die Ruta de la Muerte, wird auch als die gefährlichste Straße der Welt bezeichnet, weil dort jährlich etwa 350 Menschen ums Leben kommen. Die 56 km lange Schotterpiste startet auf fast 4000 Metern höhe zwischen schneebedeckten Gipfeln um dann bei etwa 330 Metern im Dschungel zu enden. Das Gefährliche ist, dass die Straße sehr Schmal ist, obwohl in beide Richtungen Verkehr fährt und häufig auch LKW und Busse die Straße benutzen. Bolivianische Berufskraftfahrer haben übrigens den ruf häufig betrunken zu sein. Hinzu kommen noch interessante Verkehrsregeln, die die Abfahrt noch spannender machen: Derjenige, der bergab fährt muss immer zum Abgrund fahren. Tja und diese Abgründe sind bis zu 1400 Meter Tief und Leitplanken gibt es natürlich keine. Wir haben uns mal den Spass gemacht dort mit dem Fahhrad runterzufahren, was echt richtig viel Spass gemacht hat. Es ist wirklich zu empfehlen, wenn ihr mal in Bolivien seid. Unser bolivianischer Reiseveranstalter meinte auch, dass mit dem Fahrrad fast nie etwas passieren würde. Hat uns dann schon überrascht, dass wir in der folgenden Woche allein von zwei Todesfällen gehört haben.

Bewegte Bilder bei Google Video und natürlich Fotos bei flickr.

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Who really saves the rainforest? by elgrande
März 25, 2006, 10:09 pm
Filed under: Bolivia, politics

Shell vs. Evo

habe gerade einen interessanten Newsweek Artikel über den Noel Kempff Mercado Nationalpark in Bolivien gelesen. Dort sind die Erdölfirmen jene Lobby, die sich für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzt. Aufgrund des Kyoto Protokolls kommen sie ihrer Verpflichtung nach die Schadstoffemissionen zu reduzieren indem sie in Ausgleichs-Naturschutzprojekte investieren und der jetzige Präsident, derjenige der sich als Vertreter der Indigenas sieht, und sich für die Coca Bauern einsetzt. Mittlerweile ist der Regenwald unter der MAS Partei (movimiento al socialismo), die kürzlich das Ministerium für nachhaltige Entwicklung in Bolivien dicht gemacht hat, gefährdeter als unter der vorherigen neoliberal geprägten Regierung.
Der Nationalpark sieht sich als Vertreter der Eingeborenen und der umwelt, ist es gerechtfertigt, dass man der übrigen Bolivianischen Bevölkerung (also den coca bauern), die Möglichkeit auf Entwicklung nimmt, indem man ihnen verbietet den Regenwald abzuholzen, nur um die Verantwortung gegenüber den eigenen Umweltsünden abzuwälzen.